Wenn die Tür
von allein aufgeht.
Eine Tür, die niemand
von Hand bewegen will.

© The Apic / GEZE GmbH
Vier Dinge, die
den Unterschied machen.
Die Drehachse liegt nicht am Rand
Bei einer normalen Tür sitzen die Bänder außen am Flügel. Das gesamte Gewicht hängt dort an zwei oder drei Punkten, und je breiter die Tür wird, desto stärker zieht der Hebel daran. Bei einer Pivot-Tür liegt die Achse weiter innen, oben und unten. Die Last verteilt sich anders, und genau deshalb sind Flügel möglich, die an Bändern längst durchhängen würden.
Der Antrieb verschwindet in der Decke
Die Motor-Getriebeeinheit ist 75 Millimeter hoch und wird über dem Türflügel montiert, in einer abgehängten Decke. Von unten sieht man Glas und Profil, sonst nichts. Kein Kasten an der Wand, kein sichtbarer Arm, kein Gehäuse über dem Rahmen. Das ist der Grund, warum solche Anlagen überhaupt in Wohnhäuser und Hotellobbys kommen und nicht nur in Kaufhäuser.
Zwei Sensoren, zwei Richtungen
Ein Flügel dieser Größe in Bewegung ist kein Komfortdetail, sondern eine Gefahrenstelle. Deshalb wird der Schwenkbereich in beide Richtungen überwacht. Ein Sensor sichert das Öffnen, einer das Schließen. Steht jemand im Weg, hält die Tür an. Trifft sie trotzdem auf ein Hindernis, fährt sie zurück und versucht es danach langsamer noch einmal.
Ausgeschaltet ist es eine normale Tür
Es gibt zwei Betriebsarten. In der Automatik öffnet die Tür auf Tastendruck oder über einen Melder und schließt nach einer eingestellten Zeit wieder. Ausgeschaltet gibt die Anlage den Flügel frei, dann lässt sich die Tür von Hand bewegen wie jede andere auch. Dasselbe passiert bei Stromausfall.
Technische Daten Pivot-AntriebExpert-Modus
Flügelmaße: Breite 1.000 bis 2.400 Millimeter, Gewicht bis 450 Kilogramm, einflügelig, rechts oder links anschlagend. Öffnungswinkel bis 90 Grad.
Antrieb: elektromechanisch, 75 Millimeter hoch und 276 Millimeter breit, Kopfmontage in einer abgehängten Decke. Öffnungs- und Schließzeit jeweils 10 bis 20 Sekunden, einstellbar.
Anschluss: 230 Volt Festanschluss, 200 Watt Nennleistung, Schutzklasse I, netzseitig ein bauseitiger 16-Ampere-Sicherungsautomat. Für externe Komponenten stehen 24 Volt mit 1.200 Milliampere Dauerstrom zur Verfügung.
Umgebung: Schutzart IP65, Betriebstemperatur minus 15 bis plus 50 Grad Celsius, trockene Räume. Schallpegel unter 49 Dezibel.
Sicherheit: Sicherheitssensor Öffnen auf der Bandseite, Sicherheitssensor Schließen auf der Bandgegenseite, dazu Hinderniserkennung mit automatischer Reversierung. Optional Not-Stop-Schalter und Motorschloss zur automatischen Verriegelung. Normkonformität nach EN 16005.
Bedienung: Betriebsarten Automatik und Aus, wählbar am Displayprogrammschalter oder an einem bauseitigen Schalter. Parametrierung über Serviceterminal, CAN-Bus-Schnittstelle optional.
Standzeit: ausgelegt auf bis zu 200.000 Öffnungszyklen. Die Wartungsanzeige meldet sich nach einem Jahr oder 100.000 Zyklen, je nachdem was zuerst eintritt.
Untergrund: im Schwenkbereich darf der Bodenbelag höchstens 4 Millimeter uneben sein, Fugen und Schlitze höchstens 4 Millimeter breit.
Die Angaben beziehen sich auf den Pivot-Antrieb Axira von GEZE. Maßgeblich ist das Datenblatt der im Einzelfall gelieferten Ausführung.
Was am Objekt
geklärt wird.
Über der Tür muss eine abgehängte Decke sitzen oder eingeplant werden. Der Antrieb ist 75 Millimeter hoch und 276 Millimeter breit.
Im Schwenkbereich darf der Belag höchstens 4 Millimeter uneben sein, Fugen und Schlitze höchstens 4 Millimeter breit. Bei großformatigen Fliesen ist das meist kein Thema, bei altem Dielenboden schon.
230 Volt als Festanschluss, gelegt von einer Elektrofachkraft, dazu ein eigener Sicherungsautomat, der die Anlage vom Netz trennt.
Trockener Innenbereich. Für Fluchtwege und Brandschutztüren gelten eigene Anforderungen und eigene geprüfte Antriebe. Sprechen Sie uns an, dann sehen wir uns an, was zu Ihrer Tür passt.
Der Punkt, den viele
nicht auf dem Schirm haben.
Das ist der Punkt, den fast niemand auf dem Schirm hat. Sobald eine Tür kraftbetätigt ist, also motorisch öffnet und schließt, gilt sie nicht mehr als Möbelstück, sondern als Anlage. Und Anlagen müssen geprüft werden.
Nach den Richtlinien für Türen und Tore ist eine Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme fällig und danach mindestens einmal im Jahr, durchgeführt von einem Sachkundigen. Kontrolliert werden dabei alle Sicherheits- und Steuerungseinrichtungen, die Befestigungen und die Einstellungen der Sensoren.
Im Wohnhaus fällt das selten jemandem auf. In Hotels, Praxen und Ladengeschäften schon, spätestens bei einer Begehung oder wenn nach einem Vorfall die Unterlagen verlangt werden. Wir sagen Ihnen bei der Übergabe, wann die nächste Prüfung ansteht.
Nicht nur im Kaufhaus.
Kurz und ehrlich beantwortet.
Eine Tür im Kopf?
Schicken Sie uns die Situation.
Ein Foto der Öffnung und die ungefähren Maße genügen für den Anfang. Wir sagen Ihnen, ob eine automatische Anlage baulich möglich ist und was dafür vorbereitet werden muss.