Terrassendach
und Carport
Ganzglas-Schiebewände, die sich komplett wegschieben lassen. Für Ladenfronten, Gastronomie und Wintergarten. Planung, Montage und Wartung vom Glasermeister.
Licht durchlassen,
Wetter draußen halten.
Neue Eindeckung
Terrassendach, Carport oder Vordach neu decken, auf Wunsch auf der vorhandenen Unterkonstruktion.
Platten tauschen
Vergilbte, gebrochene oder vom Hagel getroffene Platten ersetzen wir einzeln oder in der Fläche.
Undichte Anschlüsse
Wenn es an der Hauswand oder an den Stößen tropft, sind meist Dichtungen und Profile durch.
Wasser in den Kammern
Steht Feuchtigkeit dauerhaft in den Hohlkammern, lässt sich das oft ohne Plattentausch beheben.
Zuschnitt nach Maß
Platten auf Maß sägen, Kanten bearbeiten, Ausschnitte setzen, auch ohne Montage.
Trennwände und Windschutz
Sichtschutz, Windschutz und Abtrennungen aus klaren oder getönten Platten nach Ihrem Maß.
Kommt Ihnen
das bekannt vor.
Im Sommer hält es unter dem Dach niemand aus
Klare Platten lassen viel Licht durch, aber eben auch Wärme. Wenn die Terrasse nach Süden zeigt, steht die Luft darunter ab Mittag. Es gibt Platten mit eingearbeiteten Pigmenten, die einen großen Teil der Wärmestrahlung zurückwerfen, bevor sie unter das Dach kommt. Darunter bleibt es spürbar kühler, dafür wirkt die Fläche getönt. Die Alternative ist eine klare Platte mit einer Markise darüber. Was besser passt, hängt davon ab, wie Sie die Terrasse nutzen.
Die Platten sind gelb geworden und man sieht nichts mehr durch
Das ist der häufigste Grund für einen Anruf. Kunststoff altert unter UV-Licht, und ältere Platten hatten oft keinen ausreichenden Schutz. Heutige Ware ist da deutlich weiter: Bei Acryl steckt der Schutz im Material selbst, bei Polycarbonat ist eine Schutzschicht bei der Herstellung mit eingearbeitet. Meistens lässt sich nur die Eindeckung tauschen und die vorhandene Unterkonstruktion bleibt stehen.
In den Platten steht Wasser, das nicht mehr weggeht
Stegplatten haben innen Hohlkammern, und in diesen Kammern schlägt sich Feuchtigkeit nieder. Das ist normale Physik und kein Materialfehler. Bei einem richtig ausgeführten Dach trocknet das wieder ab, weil die Kammern unten atmen können. Steht das Wasser dauerhaft, wurde unten meist dicht zugeklebt. Dann sammelt sich alles im Inneren und kommt nie wieder heraus. Das lässt sich oft reparieren, indem wir die Abschlüsse richtig ausführen, ohne die Platten zu tauschen.
Nach dem Hagel sind Löcher drin
Dann war vermutlich Acryl verbaut. Das ist optisch das schönste Material, mechanisch aber nicht das robusteste. Polycarbonat steckt Hagel und herabfallende Äste erheblich besser weg, es gilt als nahezu unzerbrechlich. Wenn Ihr Dach schon einmal von Hagel getroffen wurde, ist das beim Neuaufbau das wichtigere Argument als die letzten Prozent Klarheit.
Es tropft an den Übergängen und an der Wand
Bei älteren Dächern liegt das selten an den Platten selbst, sondern an dem, was drumherum sitzt. Dichtungen werden hart, Klemmprofile lockern sich, der Anschluss zur Hauswand reisst auf. Das sind Teile, die sich einzeln erneuern lassen. Wir schauen uns das an und sagen Ihnen, ob eine Instandsetzung reicht oder ob die Eindeckung durch ist.
Nachts knackt es im Dach
Das ist kein Mangel, sondern ein gutes Zeichen. Kunststoff dehnt sich bei Wärme aus und zieht sich bei Kälte zusammen, deutlich stärker als Glas oder Metall. Bei einem vier Meter langen Dach macht das über den Tag gut einen Zentimeter aus. Die Geräusche zeigen, dass sich die Platte bewegen kann. Sorgen machen müssten Sie sich beim Gegenteil: Wenn eine Platte eingeklemmt ist und sich nicht mehr bewegen kann, verformt sie sich oder reißt.
Vier Werkstoffe,
vier Stärken.
Acrylglas
Das klarsteLässt rund 92 Prozent Licht durch, mehr als normales Fensterglas, und bleibt auch nach Jahren im Freien klar. Der UV-Schutz sitzt im Material selbst und kann nicht abblättern. Dafür ist es empfindlich gegen Bohrungen: Stegplatten aus Acryl werden nie durchbohrt, sondern nur mit Profilen geklemmt. Die richtige Wahl, wenn es hell und dauerhaft schön sein soll.
Polycarbonat
Das unkaputtbareBis zu 25 Mal schlagfester als Acryl und praktisch nicht zu zerbrechen. Wo Hagel, Steinschlag oder Ballwürfe ein Thema sind, führt daran kein Weg vorbei. Es brennt auch nicht von selbst weiter. Der Preis dafür: Der UV-Schutz ist eine mit eingearbeitete Schicht auf einer Seite, deshalb muss die Platte richtig herum eingebaut werden. Falsch verlegt kreidet die Oberfläche vorzeitig aus.
Hart-PVC
Das günstigeDer Klassiker für Schuppen, Unterstände und Nebengebäude. Witterungsfest und in schwer entflammbarer Qualität erhältlich, was bei Anbauten ans Haus eine Rolle spielen kann. Lässt mit rund 66 Prozent aber deutlich weniger Licht durch, die Fläche wirkt gedämpfter.
GFK
Das für die WerkstattGlasfaserverstärkter Kunststoff ist mechanisch extrem widerstandsfähig und streut das Licht, statt es durchzulassen. Es wird also hell, aber ohne harte Schatten und ohne Blendung. In der Werkstatt oder im Stall ist das ein Vorteil. Gibt es als Rollenware bis 30 Meter, damit lassen sich lange Dachflächen ohne Stoß decken.
Die Werte im VergleichExpert-Modus
Lichtdurchlässigkeit farblos: Acryl rund 92 Prozent, Polycarbonat rund 88 Prozent, Hart-PVC rund 66 Prozent, GFK rund 80 Prozent in gestreuter Form.
Schlagzähigkeit: Polycarbonat bis zu 25 Mal höher als Acryl. GFK ebenfalls sehr hoch, Hart-PVC mittel.
UV-Schutz: Bei Acryl im Material selbst und damit dauerhaft. Bei Polycarbonat eine bei der Herstellung mit extrudierte Schicht, einseitig oder beidseitig. Einseitig geschützte Platten haben eine gekennzeichnete Außenseite, die nach oben gehört.
Brandverhalten: Polycarbonat ist selbstverlöschend und erreicht in gängigen Qualitäten B s1 d0 nach EN 13501-1. Hart-PVC ist in B1-Qualität nach DIN 4102 erhältlich.
Temperaturbereich Polycarbonat: etwa minus 90 bis plus 100 Grad Celsius unter Last, ohne mechanische Belastung höher.
Bohren: Bei Acryl-Stegplatten grundsätzlich nicht zulässig, nur Klemmprofile. Bei Polycarbonat ist ab bestimmten Breiten eine punktuelle Sogsicherung vorgesehen, dann mit Übermaß im Bohrloch.
Steg, Well
oder massiv.
Stegplatten
Stellen Sie sich zwei Scheiben vor, die durch senkrechte Stege verbunden sind, dazwischen durchgehende Luftkammern. Dieser Aufbau macht die Platte steif und leicht zugleich, und die Luft in den Kammern dämmt. Je mehr Kammerebenen, desto besser die Dämmung und desto weniger Licht. Eine dickere Platte mit mehreren Ebenen kommt an die Dämmwirkung eines normalen Fensters heran.
Wellplatten
Eine einzelne Platte, gewellt oder trapezförmig gefaltet. Die Faltung selbst gibt die Stabilität. Wellplatten sind leichter und günstiger, dämmen aber nicht, weil keine Luftkammer da ist. Sie werden wie Dachziegel überlappend verlegt, von unten nach oben, damit das Wasser über die Stöße läuft und nicht darunter.
Massivplatten
Durchgehend voll, ohne Kammern und ohne Wellen. Dadurch sieht man klar hindurch, ohne das Streifenbild einer Stegplatte. In Polycarbonat sind sie extrem schlagfest, in Acryl besonders klar.
Dämmwerte und AufbauExpert-Modus
Die Bezeichnung einer Stegplatte folgt einem einfachen Muster: die erste Zahl ist die Dicke in Millimetern, die zweite der Abstand der Stege. 16/30 bedeutet also 16 Millimeter dick mit 30 Millimetern Stegabstand.
Doppelstegplatte 16 mm, Polycarbonat: Ug rund 2,8 Watt pro Quadratmeter und Kelvin nach EN ISO 10077-2, Flächengewicht rund 3,6 Kilogramm pro Quadratmeter, Schalldämmmaß rund 22 Dezibel, Gesamtenergiedurchlassgrad je nach Einfärbung zwischen 46 und 74 Prozent.
Fünfwandige Acrylplatte 32 mm: Ug rund 1,5 Watt pro Quadratmeter und Kelvin und damit im Bereich einer Isolierverglasung.
Gegenüber einer Verglasung gleicher Fläche liegt das Gewicht einer Stegplatte rund 50 Prozent niedriger. Das entlastet Unterkonstruktion und Montage.
Lichtdurchlässigkeit nach Aufbau: Acryl 16 mm farblos rund 86 Prozent, Polycarbonat 16 mm Doppelsteg rund 77 Prozent, Polycarbonat 16 mm Dreifachsteg klar rund 74 Prozent, opal rund 63 Prozent, bronze rund 32 Prozent. Hitzeschutzausführungen liegen bei 18 bis 22 Prozent.
Vier Punkte,
die ein Dach alt werden lassen.
Die Kammern müssen unten atmen können
Oben wird dicht verschlossen, damit weder Wasser noch Insekten hineinkommen. Unten kommt ein Band, das Luft durchlässt und Wasser ablaufen lässt. Wer unten ebenfalls dicht abklebt, baut sich ein Wasserreservoir ein. Das ist der häufigste Fehler bei Selbstmontagen, und man sieht ihn dem Dach nach ein paar Jahren an.
Alles unter der Platte muss hell sein
Dunkle Balken, schwarze Gummiprofile oder eine dunkle Beschattung direkt unter der Platte speichern Wärme. Das Material arbeitet dann dauerhaft am oberen Temperaturrand und verformt sich mit der Zeit. Wir streichen die Unterkonstruktion hell oder belegen sie mit Aluminiumband, das reflektiert und hält gleichzeitig Ausdünstungen des Holzes von der Platte fern.
Die Platte braucht Luft zum Arbeiten
Rund drei Millimeter je Meter Länge kommen bei Hitze dazu. Deshalb bekommt jede Platte genau einen festen Punkt, unten an der Traufe, und nach oben bleibt Bewegungsraum frei. Bohrungen werden mit Übermaß gesetzt, Klemmprofile nicht überdreht. Wird das verschäumt, verzieht sich die Fläche oder reißt an den Befestigungspunkten.
Schnittkanten werden entgratet
Das sieht nach Kosmetik aus, ist aber der Grund, warum manche Platten nach Monaten von der Kante her einreißen. Eine raue Kante ist eine Sollbruchstelle. Nach dem Zuschnitt blasen wir die Kammern aus, niemals mit Wasser, denn Wasser bekommt man nicht wieder heraus, Späne schon.
Wie wir montierenExpert-Modus
Zuschnitt: hochtourige Kreissäge mit ungeschränktem Vielzahnblatt, immer mit Anschlag. Bei einem Breitenschnitt trennen wir so nah wie möglich am nächsten Steg, damit die Kante im Klemmprofil sauber gefasst wird. Kanten werden entgratet, Kammern mit Druckluft ausgeblasen.
Reihenfolge: Unterkonstruktion prüfen und hell ausführen, Unterprofile alle 50 Zentimeter mit Edelstahlschrauben setzen, Traufabschluss ansetzen, Platte anzeichnen mit Dehnungsspiel, zuschneiden und entgraten, oben mit dichtem Aluminiumband schließen, unten mit dampfdurchlässigem Filterband, Platte einlegen mit UV-Seite nach oben, Festpunkt unten, Oberprofile setzen, Schutzfolie abziehen, Fläche abwaschen.
Wellplatten werden am Wellenberg befestigt, nie im Wellental, sonst steht die Schraube im Wasserlauf. Bohrungen mit Übermaß, üblicherweise 13 Millimeter bei Acryl und Polycarbonat, 10 Millimeter bei Hart-PVC und GFK, jeweils mit Kalotte und Dichtscheibe.
Verträglichkeit: Weich-PVC, lösungsmittelhaltige Farben und manche Imprägniermittel greifen Acryl und Polycarbonat an, teils erst nach Monaten und dann in Form feiner Risse. Wir setzen freigegebene Materialien ein und Silikon in neutralvernetzender Qualität.
Schutzfolie: bleibt bis zum Ende der Montage drauf und kommt am selben Tag herunter. Bleibt sie in der Sonne liegen, verbäckt der Kleber mit der Oberfläche.
Was wir
vorher klären.
Neigung, Stützweiten und LastenExpert-Modus
Mindestneigung: 5 Grad, das sind 9 Zentimeter Gefälle auf einen Meter. Besser sind 10 Grad, also 18 Zentimeter. Der Grund ist nicht die Statik, sondern die Selbstreinigung: Erst ab ausreichendem Gefälle spült der Regen den Schmutz zuverlässig ab.
Stützweiten hängen von Werkstoff, Plattengeometrie, Breite, Einstandstiefe im Profil und der anzusetzenden Last ab und werden für den konkreten Fall bestimmt. Als Orientierung für eine Doppelstegplatte 16/30 aus Polycarbonat, allseitig aufliegend mit mindestens 20 Millimetern Einstandstiefe: bei 1,0 kN/m² und 1.200 mm Plattenbreite rund 6,2 Meter, bei 1,5 kN/m² rund 4,0 Meter, bei 2,0 kN/m² rund 2,3 Meter.
Die Tragfähigkeit bewitterter Stegplatten wird nach der europäischen Leitlinie ETAG 010 durch Versuche am Bauteil bestimmt. In den veröffentlichten Lasttabellen ist üblicherweise ein Sicherheitsfaktor von 1,3 bereits eingearbeitet. Bei reiner Windbeanspruchung darf die Last um den Faktor 1,1 erhöht werden.
Wellplatten, maximale Pfettenabstände: Acryl 3 mm im Profil 76/18 rund 850 Millimeter, Polycarbonat 0,8 mm rund 700 Millimeter, Hart-PVC rund 750 Millimeter, GFK rund 700 Millimeter. Bei größeren Profilen entsprechend mehr.
Wärmedehnung: Der Ausdehnungskoeffizient von Polycarbonat liegt bei etwa 0,065 Millimetern je Meter und Grad. In der Praxis rechnet man mit rund 3 Millimetern je Meter Plattenlänge als Dehnungsspiel. Rastermaß gleich Plattenbreite plus 25 Millimeter.
Diese Angaben sind Anhaltswerte und ersetzen keinen bauaufsichtlichen Nachweis. Maßgeblich ist das Datenblatt des im Einzelfall gelieferten Produkts.
Ihr Meisterbetrieb
für Köln & Umgebung.
Aufmaß vor Ort
Wir messen Öffnung, Sturz und Boden selbst und prüfen, ob die Befestigung trägt. Nichts wird geschätzt.
Komplette Montage
Lieferung, Montage und Einstellung aus einer Hand. Wir übergeben die Anlage erst, wenn sie sauber läuft.
Auch Wartung
Wir bleiben nach dem Einbau Ansprechpartner. Rollen, Dichtungen und Einstellung gehören dazu.
Meisterbetrieb
Glasermeister mit Erfahrung an Schiebeanlagen. Wir übergeben erst, wenn alles sauber läuft.
Häufige Fragen.
Anfrage stellen.
Direkt per Formular oder mit Foto und Maßen über unseren Konfigurator. Wir melden uns schnell, an Werktagen meist am selben Tag.
Telefon oder E-Mail genügt. Wir melden uns auf dem Weg, den Sie angeben.